Wer ist Sandra van der Zweep?

Ich bin 1973 in Düsseldorf geboren und in Neuss aufgewachsen. 1988 bin ich mit meinen Eltern nach Venlo gezogen. Für mich als 15-jährige war der Umzug zunächst ungewohnt, aber ich habe mich dort schnell eingelebt und dort meinen Haupt-, Real- und Gymnasialabschluss gemacht. Danach habe ich Internationale Betriebskommunikation an der Universität in Nijmegen studiert. Bei einem Besuch in Amsterdam habe ich meinen Mann kennengelernt. Nach meinem Studium haben wir geheiratet und sind nach Aalsmeer gezogen. (Das liegt südlich von Amsterdam) Dort sind auch unsere beiden Kinder geboren. Die beiden sind jetzt 12 und 14 Jahre alt. 2015 sind wir nach Deutschland gezogen und haben in Nütterden unser Zuhause gefunden. Unsere Kinder gehen in Kleve zur Schule.

In Kleve engagiere ich mich als Klassenpflegschaftsvorsitzende und als stellvertretende Vorsitzende in der Schulpflegschaft an der Gesamtschule am Forstgarten.

 

Was sind meine Hobbys?

Zu meinen Hobbys gehören Golfen, elektronische Musik mixen und Eiskunstlaufen. Es sind Hobbys, die mir einen Ausgleich zu meinen beruflichen Aufgaben geben. Man denkt vielleicht, dass Eiskunstlaufen etwas für jüngere Menschen ist. Für mich war es aber etwas, was mich schon immer fasziniert hat. Und es ist nie zu spät, um das zu tun, was man wirklich will. Leider habe ich im Moment viel zu wenig Zeit, um meinen Hobbies nachzugehen.

 

Wo arbeite ich?

Seit 2006 arbeite ich bei Rijkswaterstaat, einer niederländischen staatlichen Behörde des Bundesverkehrsministeriums. Wir sind verantwortlich für den Betrieb, Erhalt sowie den Aus- und Neubau von allen Autobahnen, Bundesstraßen, Bundeswasserstraßen und Anlagen wie Schleusen und Brücken.

 

Was mache ich beruflich?

Ich arbeite als Referentin in der Krisenkommunikation und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ich bin verantwortlich für die Erstellung der Kommunikationsstrategie und deren Fortschreibung bei Projekten. Die Anwohner und Interessengruppen werden in einem sehr frühen Stadium informiert. Je nach Projekt wird in den unterschiedlichen Projektphasen eine maßgeschneiderte Bürgermitwirkung organisiert. Über die Presse wird die breite Öffentlichkeit informiert. Eine andere Aufgabe ist die Krisenkommunikation, wozu ich alle 7 Wochen eine Woche lang einen Krisen- und Bereitschaftsdienst leiste. Eine Krise kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden und findet nicht immer in einem Projekt statt. Eine Verseuchung eines Flusses mit unbekannten Stoffen ist ebenso eine Krise, wie auch eine defekte Schleuse. Das Managen einer Krise verlangt andere Fähigkeiten vom Krisenstab als die normalen Bürotätigkeiten. Dazu werden meine Kollegen und ich ständig weitergebildet und trainiert.