Warum will ich Bürgermeisterin werden?

Ich möchte Bürgermeisterin werden, weil ich es anders machen will, als die Vorgänger in diesem Amt. Wir stehen vor großen Herausforderungen in der Gemeinde. Wir müssen die Folgen der Coronakrise meistern und die richtigen Antworten auf den Klimawandel und die demografische Entwicklung finden. Das ist eine Aufgabe, bei der wir einen großen gesellschaftlichen Rückhalt brauchen. Diesen Rückhalt bekommen wir jedoch nur, wenn die Menschen Vertrauen in die Arbeit des Rates und der Verwaltung bekommen. Die Kommunikation mit den Bürgern ist daher eine Schlüsselkompetenz, die dieses Vertrauen schafft.

Die beiden Mitbewerber um das Amt des Bürgermeisters sprechen neuerdings auch von Transparenz und Dialog mit den Bürgern. Daraus ergeben sich 2 Fragen. Warum kommen sie gerade jetzt darauf und warum haben sie das denn nicht schon früher gemacht? Denn der eine als Kämmerer und langjähriges Mitglied der Ratspartei und der andere als langjähriges Mitglied im Gemeinderat hätten das doch schon lange so machen können. Das haben sie aber nicht. Deshalb ist das für mich und viele andere nicht glaubhaft. Sie wollen, dass alles so weitergeht, wie bisher. Doch das will ich nicht.

Kranenburg hat sich verändert. Die Bevölkerungsstruktur ist eine andere geworden und es gibt Probleme, die endlich angepackt werden müssen, damit Kranenburg lebenswert bleibt. Das geht nicht mit einem Politikstil, wie er vor 30 Jahren üblich war.

Transparenz und Bürgerdialog sind bei mir nicht leere Worthülsen. Ich will tatsächlich eine aktive Mitwirkung der Bürger und die Einbindung bei anstehenden Entscheidungen zum frühesten möglichen Zeitpunkt. Bisher wurden die Bürger erst informiert, wenn die Entscheidungen schon gefallen waren.

Aufgrund meines Lebensweges habe ich sowohl die Deutsche als auch die Niederländische Staatsangehörigkeit. Das begreife ich als Chance, das Beste aus beiden Kulturen zusammenzubringen. Kranenburg muss sich weiterentwickeln und die Herausforderungen meistern, die vor uns liegen. Wir wollen weiterhin von der Grenzlage profitieren und die Attraktivität unserer Gemeinde steigern. Auch der Ortskern kann davon profitieren, wenn wir es mutig anpacken. Ich bin überzeugt, dass ich das kann.

Kommunikation ist mein Fachgebiet. Gute und fachkundige Menschen haben wir in Kranenburg.
Lassen sie uns gemeinsam etwas Gutes für Kranenburg daraus machen.

Damit wir in 10 Jahren sagen können:

Ja, das hat sich gelohnt!