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Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit

Die Verwaltung soll transparenter über Entwicklungen kommunizieren und die Bürger*innen aktiv und frühzeitig mitwirken lassen.

Entscheidungen werden erst dann akzeptiert, wenn das Wissen der Bürger*innen, Interessengruppen und Umweltorganisationen in die Entscheidungsprozesse einfließen. Diese Einflussnahme startet bereits bei der Ideenfindung, einen Schritt, den die Verwaltung bisher alleine gemacht hat. Wenn Bürger erst Ihre Einwendungen vorbringen dürfen, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist, dann ist es viel zu spät, da die Planung schon längst abgeschlossen ist und alle Fronten für ihre eigene Lösung streiten.

Wenn Bürger schon bei der Ideenfindung aktiv mitwirken, sprechen wir von der informellen Bürgerbeteiligung. Und diese hat viele Vorteile. Der Vorhabenträger kann noch während der Planungsphase Änderungen vornehmen und alle Varianten prüfen. Die Bürger*innen können ihren Einfluss geltend machen und an der Variantenfindung konstruktiv teilhaben, ohne über die Medien Protest zu organisieren oder vor den Gerichten rechtliche Auseinandersetzungen führen zu müssen. Die Verwaltung muss auch keine umfangreichen rechtlichen Einwendungen bearbeiten und konfliktreiche Erörterungstermine absolvieren.

Die informelle Bürgerbeteiligung ermöglicht einen Dialog auf Augenhöhe, anstatt die Durchsetzung bereits fertig geplanter Projekte. Zu Beginn eines informellen Dialogverfahrens müssen allerdings die Erwartungen der Teilnehmer bekannt sein. Das informelle Verfahren muss so konzipiert sein, dass die Erkenntnisse des informellen Verfahrens in das formelle Verfahren einfließen.

Während des informellen Dialogverfahrens wird die breite Öffentlichkeit über die verschiedenen Entscheidungsphasen informiert. Dazu muss die Internetseite der Gemeinde neu eingerichtet werden. Die Informationen müssen in leichter verständliche Sprache formuliert werden. Alle Entwicklungen werden als Projekte dargestellt und in einer übersichtlichen Seitenstruktur dargestellt. Innerhalb eines Projektes werden die Projektphasen (von Ideenfindung bis zur Evaluation), Ziele und Meilensteinen in einer einfachen Planung auf der Internetseite dargestellt. Die Untersuchungen und Studien werden nach Fertigstellung als PDF im Download zur Verfügung gestellt bei der jeweiligen Projektphase. Neben dem Internet werden regelmäßig Pressemitteilungen verschickt und finden in den verschiedenen Phasen Informationsveranstaltungen für Bürger statt.

Wiederbelebung des Ortskerns

Gemeinsam mit den anderen im Kreis betroffenen Gemeinden müssen wir uns um die Situation mit den Leiharbeitern kümmern. Hier müssen wir in enger Abstimmung mit dem Land zu entscheidenden Verbesserungen kommen. Auf kommunaler Ebene müssen wir dafür sorgen, dass die Leute menschenwürdig untergebracht werden. Wir müssen auch dafür sorgen, dass aus der jetzigen Situation keine sozialen Brennpunkte entstehen.

Im nächsten Schritt muss der Durchgangsverkehr aus der Großen Straße verschwinden. Der bringt den noch verbliebenen Geschäften nichts, sondern macht den Ortskern unbewohnbar und unattraktiv.

Der historische Ortskern hat Potenzial, doch so wie es jetzt ist, geht das verloren. Der Ortskern soll zum Verweilen und Genießen einladen. Durch gutes Marketing und Kreativität möchten wir den Ortskern für den Besucher und die Einwohner attraktiver gestalten. Mit einer schicken Überdachung des Marktplatzes kann diese für Veranstaltungen und Märkte genutzt werden. Um den Zusammenhalt mit unseren verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu stärken, wollen wir ein jährliches Streetfoodfestival organisieren.

Der neue Ortskern vereint und führt Angebote zusammen wo Gastronomie, Kunst, Kultur und die Vermarktung von regionalen Produkten Hand in Hand gehen.

Verkehrsinfrastruktur

Die gesamte Verkehrsinfrastruktur in der Gemeinde Kranenburg muss so dimensioniert sein, dass sie den Verkehr sicher und flüssig lenkt. Zusammen mit den Behörden, Interessengruppen und interessierten Einwohnern muss ein neues Konzept erarbeitet werden.

Für den Ortskern müssen wir eine Verkehrsberuhigung realisieren, damit die Negativentwicklung gestoppt wird. Dabei sollen die Interessen der noch verbliebenen Geschäfte berücksichtigt werden. Wenn es so bleibt, wie es jetzt ist, kann dort niemand wohnen, etwas verkaufen oder Veranstaltungen durchführen.

Regionale Vermarktung

Die Förderung von Regionalität ist uns ein großes Anliegen. Die großen Einkaufsmärkte sind sicherlich wirtschaftlich interssant. Wir müssen aber auch an unsere lokalen Geschäfte und Anbieter denken. Gerade die Corona Krise hat gezeigt, dass in der Förderung von Regionalität eine Möglichkeit besteht, die negativen Auswirkungen der Globalisierung abzufedern.

Klimaschutz

Der Klimawandel ist in vollem Gange. Es sind mehrere Strategien erforderlich, um diesen zu stoppen. Eine davon ist der Übergang zu erneuerbaren Energien. Kranenburg hat dafür außer der Installation von Sonnenkollektoren keinen geeigneten Platz. Aber es gibt eine gute Alternative, nämlich der Wald und die Natur von Kranenburg. Die Ausdehnung von Natur und Wald und die Verbindung mit anderen Naturgebieten bekämpfen nicht nur die Ursachen des Klimawandels, sondern auch die Folgen wie den Verlust der biologischen Vielfalt. Die EU sieht auch die Bedeutung der Naturoptimierung. Dafür werden im „Green Deal“ Milliarden zur Verfügung gestellt. Kranenburg kann mit einem soliden Plan und in Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden davon profitieren. Ein effektiver Ansatz, der finanziell interessant ist und weitgehend von den Bürgern unterstützt wird.

Bildung und Freizeitangebote

Bildung ist ebenfalls ein zentrales Thema. Die Angebote für bilinguales Lernen sollen erweitert werden, so dass Schüler auch den gymnasialen Abschluss machen können. Kranenburg ist für Studenten interessant, die in Nijmegen oder Kleve studieren. Freizeitangebote müssen hier geschaffen werden.